DRV-Test: Klaas/Hensengerth im Junior-Zweier auf dem Podium - Christ mit persönlichem Ergometer-Bestwert

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03.12.2018

DRV-Test: Klaas/Hensengerth im Junior-Zweier auf dem Podium - Christ mit persönlichem Ergometer-Bestwert


Bei der Herbst-Leistungsüberprüfung des Deutschen Ruderverbandes (DRV) und des Nordrhein-Westfälischen Ruderverbandes (NWRV) erreichten die RTHC-Sportler im Dortmunder Leistungszentrum und auf dem Dortmund-Ems-Kanal einige gute Ergebnisse.

Allerdings zeigte sich das Wetter an diesem Wochenende eher von der ungemütlichen Seite. Am Samstag gab es bereits einen unangenehmen Gegenwind, zu dem sich am Sonntag auch Dauerregen gesellte. Die Sportler und Betreuer konnten sich glücklich schätzen, dass wenigstens die Temperaturen erträglich blieben.

Beim 6-km-Langstreckentest des NWRV entschieden Christopher Ahn und Dennis Dethmann den Männer-Zweier für sich, während Takatomo Furumai es ihnen im Männer-Einer gleichtat.
Beide Boote gewannen jeweils mit deutlichem Vorsprung.

Julian BĂĽsken und Paul Hillenberg mussten im Einer krankheitsbedingt abmelden.

 


(Dennis Dethmann (links) und Christopher Ahn)

Bei den Junioren wurde Matthias Haggenei im Leichtgewichts-Junior-Einer guter Vierter. Auch hier gab es bei den Leverkusenern mit Philipp Kappek einen krankheitsbedingten Ausfall.

Der DRV-Test bestand wie immer zunächst aus einem Ergometer-Wettkampftest über 2000 m, der am Samstag ausgetragen wurde.
Hier erreichten Julius Christ und Robin Goeritz mit 6:05 und 6:11 min jeweils persönliche Bestwerte.

Am Sonntag ging es in den Kleinbooten Einer bzw. Zweier ohne auf die 6 km-Langstrecke.
Diese wurde im Zweier erwartungsgemäß von den Ruderern des Weltmeister-Achters dominiert, gefolgt von den erfahreneren U23-Athleten. Robin Goeritz und Julius Christ gaben bei ihrer zweiten Herbstlangstrecke in der U23 eine gute Vorstellung ab und blieben im Ziel eine Sekunde unter der Zeit der erfahrenen Kombination Anton Braun/Felix Drahotta, die allerdings sehr kurzfristig zusammengesetzt wurde.
Besonders der fĂĽnfte Rennkilometer hatte es wegen der Windbedingungen in sich, denn alle Boote hatten hier Schwierigkeiten, ihr Tempo zu halten.

Bei den Junioren war der RTHC mit Joshua Klaas und seinem Zweierpartner Gero Hensengerth vertreten.
Das Duo wurde zweitschnellstes Boot aus dem Einzugsbereich des Team NRW – das schnellste gewann die Konkurrenz vor einem Boot aus Sachsen-Anhalt – und sicherte sich durch einen gewaltigen Endspurt auf den letzten 1000 m den dritten Podiumsplatz.

Im Männer-Einer vertrat Michael Weppelmann den RTHC. Bei der sehr starken Konkurrenz, die Oliver Zeidler vor Leichtgewichts-Einer-Weltmeister Jason Osborne für sich entschied, hatte er einen schweren Stand, platzierte sich aber achtbar im Mittelfeld.

Nikita Mohr startete ebenfalls im DRV-Wettbewerb als Leichtgewicht im Junior-Einer der Schwergewichte, da hier die Leichtgewichtsklasse nicht ausgetragen wird. Auch er landete im Mittelfeld, während Linus Gebhardt sich im hinteren Drittel der Konkurrenz einsortierte.