Hoffnungen bei Dt.Kleinbootmeisterschaften nicht erfĂĽllt, Junioren mit zwei Achtersiegen in Mannheim

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23.04.2018

Hoffnungen bei Dt.Kleinbootmeisterschaften nicht erfĂĽllt, Junioren mit zwei Achtersiegen in Mannheim


Die Hoffnungen der RTHC-Athleten gingen bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften auf dem Essener Baldeneysee nicht in Erfüllung. Allerdings konnten sich die meisten Boote im Verlauf der Titelkämpfe steigern.

Felix Drahotta und Peter Kluge (Celle) starteten mit einem zweiten Platz im taktisch geprägten Vorlauf nach Plan in die Regatta. Dem folgte am Samstag Vormittag ein gutes Viertelfinale, in dem sie 1,7 Sekunden vor Eric Johannesen/Anton Braun als erste ins Ziel kamen. Am Nachmittag mussten sie allerdings im Halbfinale Federn lassen und rauschten als fünfte mit deutlichem Rückstand auf den für das A-Finale nötigen dritten Platz über die Ziellinie. Damit war das anvisierte Ziel, das Erreichen des A-Finales nicht mehr möglich. Am Sonntag konnten Drahotta und Kluge mit einem Start-Ziel-Sieg im B-Finale und Gesamtrang 7 diese Scharte etwas auswetzen. Ihre Zeit lag dabei im Mittelfeld des unmittelbar zuvor gefahrenen A-Finales, so dass sie auch rechnerisch zum Spektrum der Athleten gehören, die für die Bildung der Nationalmannschaftsboote in Frage kommen. Das letzte Wort werden hierzu die verantwortlichen Trainer sprechen.

Julius Christ und sein Kölner Partner Robin Goeritz erwischten am Freitag im Vorlauf einen ganz schlechten Tag. Das Boot lief nicht und so bildeten sie das Schlusslicht des Feldes.
Durch den Regattamodus reichte es dadurch nur noch für das Finale E am Sonntag, welches sie allerdings mit einer guten kämpferischen Vorstellung mit 2/10 Sekunden Vorsprung für sich entschieden. Die Zeit hätte hier für ein Mitmischen im Finale D gereicht und war auch schneller als die ihrer letztjährigen Münsteraner Bootskameraden auf nationaler Ebene im Junior-Achter.
Damit gelang dem Duo vom Fühlinger See ein versöhnlicher Abschluss der Regatta. In den nächsten Wochen werden Trainer und Athleten allerdings noch einiges an Feinarbeit investieren müssen, um das vorhandene physische Potential auch effektiv zu nutzen.

Im Leichtgewichts-Männer-Zweier ohne gab es wegen der Reduzierung der Leichtgewichtsklasse auf olympischer Ebene auf nur noch ein Boot, den Doppelzweier, lediglich ein 5-Boote-Feld. In diesem erreichten Léon Lenzen und Adrian Ernst (Köln) im Bahnverteilungsrennen am Samstag Rang drei. Dies konnten sie im Finale nicht ganz bestätigen und mussten mit dem vierten Platz Vorlieb nehmen.

Michael Weppelmann erreichte im Männer-Einer im Vorlauf Rang fünf und steigerte sich im Viertelfinale auf Position drei. Dem folgte ein vierter Platz im Halbfinale und ein zweiter Rang im Finale F.

Bei der im Rahmen der Meisterschaften ausgetragenen LeistungsĂĽberprĂĽfung der Junioren A konnte Nikita Mohr als Leichtgewicht im Wettbewerb der offenen Gewichtsklasse noch fĂĽr einen Lichtblick sorgen.
Zwar konnte auch er nicht ganz das Wunschziel – Finale C – erreichen, allerdings zeigte er in seinem ersten Jahr in der U19-Klasse, noch dazu als wesentlich leichterer Ruderer, eine sehr gute Vorstellung. Im Vorlauf landete er nur gut zwei Längen hinter dem Sieger auf Rang Vier. Am Nachmittag desselben Regattatags dominierte er seinen Zwischenlauf und gewann diesen sicher. Auch im Finale D ruderte er stark; nach 500 m auf Platz 3 liegend schob er sich bis zur Streckenhälfte auf Rang 2 vor und übernahm auf dem dritten Streckenteil die Führung, die er bis ins Ziel auf knapp eine Länge ausbaute. Der Lohn war der Sieg und Gesamtrang 18 von 40, mit einer Zeit, die auch im Finale C für einen klaren Sieg gereicht hätte.

Junior-Achter siegt zweimal auf der Mannheimer Meile

Die Junioren des RTHC – bis auf Nikita Mohr – maßen sich derweil auf der „Mannheimer Meile“, der oberrheinischen Frühregatta im dortigen Mühlauhafen.

Dabei fuhr der U19(Junior A)-Achter in Renngemeinschaft mit Bonn und HĂĽrth (Jan Hermanns/Peter Finkl/Nicolas Frenger/Christopher Ahn/Julian BĂĽsken/Peko Werner/Joshua Klaas/Gero Hensengerth und Stm. David Hallek zwei ĂĽberlegene Siege ein.
Ferner gewann Julius Schulte im Junior-B-Leichtgewichts-Einer.

Der Junior B-Renngemeinschafts-Achter aus Bonn, Siegburg, Leverkusen, Köln, Hürth und Godesberg (Frederik Breuer/Lukas Gutsche/Justus Frenger/Michel Wende/Lennard Reihs/Ruben Mellin/David Walther/Luca Uedelhoven und Stf. Paola Però ruderte auf Rang zwei.

Zweite Plätze erruderten ebenfalls Matthias Haggenei im Junior B(U17)-Doppelzweier, Michel Wende und Justus Frenger im Junior B-Vierer ohne – Linus Gebhardt wurde hier Dritter -, Philipp Kappek im Junior-A-Leichtgewichts-Doppelzweier, nochmals Matthias Haggenei im Junior B-Doppelvierer m. St. – auch hier ein dritter Rang für Linus Gebhardt -, sowie Julius Schulte im Junior B-Einer der offenen Klasse.

Ebenfalls als Zweiter kam der Junior B-Vierer ohne mit Linus Gebhardt sowie Ruderern aus Bonn und HĂĽrth ins Ziel.

Matthias Haggenei ruderte im zweiten Rennen im Junior B-Doppelzweier auf den dritten Platz.
Ebenfalls Dritte wurde die Rgm. Kölner RV/RTHC Bayer Leverkusen im Junior B-Doppelvierer mit St. (Lucas Böhlefeld/Louis Mück/ Aaron My, St. Emma Gasper (alle Köln) und Matthias Haggenei, gefolgt vom Vierer aus Leverkusen/Godesberg/Hürth und Siegburg (Justus Frenger/Michel Wende (beide RTHC)/David Walther//Luca Uedelhoven und St. Paola Però).