Junior-Achter behauptet Vorjahresniveau beim Head of the Charles

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30.10.2018

Junior-Achter behauptet Vorjahresniveau beim Head of the Charles


Bei der diesj├Ąhrigen Regatta ÔÇ×Head of the CharlesÔÇť auf dem gleichnamigen Fluss in Boston (USA) hatten sich die Ruderer des RTHC-Junior-Achters am vorletzten Sonntag zum Ziel gesetzt, nach dem Vorjahresplatz 23 unter die ersten 10 Boote vorzufahren.
Angetreten waren unter der Leitung von Trainer Ralf M├╝ller die Ruderer Jan Hermanns (Bug), Nikita Mohr, Julian B├╝sken, Julius Lingnau, Joshua Klaas, Peko Werner, Nicolas Frenger, Christopher Ahn (Schlag) und Philipp Kappek am Steuer.
Am vorhergehenden Donnerstag stieg eine fr├╝hmorgens noch m├╝de Crew mit Vorfreude in D├╝sseldorf in den Flieger nach Amsterdam. Von dort ging es weiter mit dem Interkontinentalflug nach Boston, der problemlos und sehr angenehm verlief.
Nach der Ankunft in der Belmont Hill School und der Besichtigung des Schulbootshauses wurden die jungen Sportler von ihren Gastgeberfamilien in Empfang genommen.
Der Abend war dem Kennenlernen und dem Dinner im Familienkreis vorbehalten.
Am n├Ąchsten Morgen ging es zum Bootshaus der Harvard University, die das Boot stellte und von dort auf den River Charles zur Trainingseinheit.
Im Anschluss wurden noch einige Einstellarbeiten vorgenommen, um die Kraft gut ins Wasser bringen zu k├Ânnen.
Der Samstag war dem Sightseeing vorbehalten. Auf dem Programm standen diesmal Shopping in einem Outletcenter, eine Hafenbesichtigung, Boston Downtown und das Genie├čen der Aussicht ├╝ber die Stadt vom Skywalk des Credential Tower, woran die Crew viel Spass hatte.
Am Sonntag, dem Renntag herrschte zwar gutes Herbstwetter, allerdings ein steifer, kalter Gegenwind, der den Charles River ordentlich aufpeitschte.
Bereits vor dem Start gingen einige Wellen ├╝ber die Bordw├Ąnde ins Boot, was die Bedingungen nicht einfacher machte.
Trotzdem war die Stimmung im Boot gut und die Crew hochmotiviert. Der Start, der diesmal entsprechend der Vorjahresplatzierung von Startplatz 23. erfolgte, und die erste Meile wurde denn auch aggressiv in Angriff genommen.
Von Beginn an musste man sich mit diversen Zwischenspurts den nachfolgenden Gegnern erwehren und damit auch versuchen, zu den zuvor gestarteten Teams aufzuschlie├čen.
Der Gegenwind forderte allerdings seinen Tribut, so dass die Leverkusener, die in den Wochen zuvor auf eher kurzen Strecken von 350 und 1000 m L├Ąnge ihre Qualit├Ąten gezeigt hatten, schon auf dem mittleren Streckenteil hart zu k├Ąmpfen hatten.
Es zeigte sich auch, dass die Gew├Âhnung an das Boot auch eine nicht unerhebliche Rolle spielt, denn das Leihboot, das auf Sprintdistanzen aufgrund seiner etwas geringeren L├Ąnge gut geeignet w├Ąre, war unter den herrschenden Bedingungen nicht ganz einfach auf Geschwindigkeit zu halten, berichtete Schlagmann Christopher Ahn.
Gemeinsam k├Ąmpfte man sich ├╝ber das letzte Streckendrittel ins Ziel und verteidigte nach einem harten Rennen mit Platz 26 von 85 in etwa die Vorjahresplatzierung.
Damit wurde zwar der avisierte Top 10-Platz nicht erreicht, aber die Leistung des Vorjahres in etwa best├Ątigt.

Insgesamt, so Nicolas Frenger, f├╝hlte sich das Rennen ruderisch eher durchwachsen an, woran die Bedingungen einen erheblichen Anteil hatten. Unabh├Ąngig davon war die USA-Reise f├╝r die Crew erneut eine tolle Erfahrung, die immer wieder eine Reise wert ist.