WM-Sechster – mehr war für den Vierer nicht drin

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19.09.2018

WM-Sechster – mehr war für den Vierer nicht drin


Der Vierer ohne Steuermann belegte im Finale bei der Ruder-WM in Plovdiv den sechsten Rang.

Die Enttäuschung stand ihnen ins Gesicht geschrieben. Nach zwei guten Rennen hatte sich der Vierer ohne Steuermann im Finale bei den Ruder-Weltmeisterschaften im bulgarischen Plovdiv ein besseres Abschneiden ausgerechnet, letztlich mussten sich Felix Brummel, Nico Merget, Peter Kluge und Felix Drahotta aber mit Platz sechs zufrieden geben. Der WM-Titel ging an Australien, das sich gegen Italien (Silber) und Großbritannien (Bronze) durchsetzte.


Der Vierer kurz vor dem Ziel (v.l. Felix Drahotta, Peter Kluge, Nico Merget, Felix Brummel). Bildquelle: Deutschlandachter.de

„An den super Vorlauf und das super Halbfinale konnten wir heute nicht anknüpfen. Aber wir sind das sechstschnellste Boot auf der Welt. Das ist realistisch gesehen schon ein gutes Ergebnis“, sagte Felix Drahotta und erinnerte an die EM in Glasgow sechs Wochen zuvor: „Damals hätte ich nicht im Traum daran gedacht, dass wir das WM-Finale erreichen können.“

Das hohe Tempo, das die Top-Boote – allen vor Australien – vorlegten, konnte das deutsche Quartett nicht mitgehen. „Wir haben versucht, mit den Briten auf unserer Nebenbahn mitzufahren. Wir mussten aber erkennen, dass das zu aufwändig war, und sie sind uns weggefahren“, meinte Drahotta. Das erkannte auch Bundestrainer Tim Schönberg: „Technisch sah es schwerfällig aus, nicht so spielerisch leicht wie in den beiden Rennen vorher. Das Minimalziel haben wir mit der Finalteilnahme erreicht, richtig zufrieden bin ich aber nicht. Ich hatte ernsthaft damit gerechnet, dass wir um die Medaillen mitfahren können.“ Letztlich fehlten in dem Hochgeschwindigkeits-Rennen knapp neun Sekunden zu einem Medaillenrang.